Bootswesen




Wasserrettungsdienst, Katastrophenschutz oder örtlichen Gefahrenabwehr - oft sind Boote ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit
Die DLRG Sarstedt hat es seit Bestehen der Ortsgruppe, immer wieder Investitionen in ihr Equipment getätigt.
Durch gezielte Investitionen, die Unterstützung durch Förderer, Kommunen und Mitglieder, ist es gelungen nicht nur personell breit aufgestellt zu sein.
Die DLRG Sarstedt e.V. besitzt insgesamt drei Boote, die sich durch ihren Aufbau und ihre Ausstattung für verschiedene Einsatzbereiche eignen.
Das älteste Boot, die "Neptun" ist ein Aluminiumboot, welches durch seine Leichtigkeit auch durch reine Manneskraft zu transportieren ist. Dadurch eignet es sich sehr gut für den Einsatz im Katastrophenschutz und der örtlichen Gefahrenabwehr. Es ist mit einem Motor ausgestattet, der aber auch abmontiert werden kann. Durch seinen flachen Tiefgang ist das Boot in fast jedem Gewässer einsetzbar.
Die "Sarstedt 2000" ist ein sogenanntes GFK-Boot vom Typ Dory. Es wird vorrangig für den Wasserrettungsdienst am Giftener See eingesetzt.
Durch seine Motorisierung ist es gut geeignet Segelboote zu schleppen oder auch mit aufzurichten.
Die "Ragna" ist das jüngste Boot unserer Ortsgruppe und ist ein Mehrzeweckboot. Die "Ragna" eignet sich für den Transport von Verletzten, Personen oder auch von Material. Es kann aber auch mit einer Tragkraftspritze der Feuerwehr ausgerüstet werden. Mit seinem Suchscheinwerfer ist es auch für eine Personensuche geeignet. Somit zeigt sich, dass dieses Boot im Bereich Katastrophenschutz, technische Hilfe oder Personensuche seine Haupteinsatzgebiete hat.
Jedes unserer Boote wird mit mindestens einem Bootsführer besetzt. In der DLRG gibt es den Bootführerschein A (Binnengewässer)und den Bootsführerschein B(Seeschiffahrtsstraßen).
Diese Klassifizierung unterscheidet, ob der Bootsführer z.B. auf der Ostsee oder auf der Innerste Boot fahren darf. Beide Führerscheine können nach Erwerb in amtliche Sportbootführerscheine umgewandelt werden.
Der Bootsführer hat die Befehlsgewalt auf dem Boot, auch wenn ein höher qualifizierter (Gruppenführer etc.) auf dem Boot anwesend ist. Er gibt die Signale zum An-und Ablegen oder für Manöver auf dem Wasser.
Damit wir auch weitere Bootsführer ausbilden können, sind regelmäßige Bootsdienste auf der Tagesordnung. Hier haben Anwärter "Fahrstunden" oder üben gewisse Manöver für die Erfahrung.
Auch Bootsführer üben regelmäßig, damit sie stets einsatzbereit sind.
Wenn ihr Fragen hierzu habt, meldet euch gerne bei uns.